OUT NOW! MEET MEAT

Endlich ist es soweit!

Ab heute ist unser Erstlingswerk “Meet Meat” bei Amazon als E-Book erhältlich.

Meet Meat Cover

Viel Wissenswertes für nur 2,68€!

http://www.amazon.de/Meet-Meat-Ratgeber-sollte-Fleisch-ebook/dp/B00JOTQOD0/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1397543913&sr=1-1

Einfach den  Link in eure URL-Leiste einfügen

und vor dem nächsten Besuch in einem Grillrestaurant wissen was abgeht!

Viel Spaß beim Lesen!

Euer Vincent

Beef-Guerillas

 

 

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Meet Meat

Saßt ihr auch schon einmal in einem Steakhaus und wusstet nicht so recht, was ihr bestellen sollt?

Bald gibt es Abhilfe!

Coming soon…

Meet Meat Cover

 

Euer Vincent

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sumatra – Palmenöl

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Schultagebuch – Hühnerfrikassee

Nichts für zart besaitete 8 Jährige – es knackte hier und da, hier zog ich die Haut runter, da brach ich ein Gelenk… Nein, nein, ich tat nichts, wofür ich strafrechtlich verfolgt werden könnte. Ich zerlegte lediglich ein Schwarzfederhuhn in seine Einzelteile. Und für jemanden, der das noch nie gesehen hat, ist das eine eher ungewöhnliche Sache. Vor allem für junge Grundschüler und noch mehr für Grundschülerinnen, die teilweise nur die Flügel direkt mit einem Huhn assoziieren. Auf dem Speiseplan stand ein Hühnerfrikassee mit Erbsen, Champignons und Reis, dazu einen Tomatensalat mit Vollkorncroutons. Als Dessert gab es dieses Mal nichts Selbstgemachtes, sondern einen Check über 3000,- Euro von einem sehr netten Ehepaar aus München.. aber dazu später mehr.

Wie schon erwähnt, sollte es ein Hühnerfrikasse geben. Da wir jedoch während des Unterrichts nicht die Zeit hatten, das Huhn im Ganzen zu kochen (wie man es von zu Hause kennt), haben wir uns dafür entschieden, das Huhn auszulösen, klein zu scheiden und zu braten um damit das Frikassee anzusetzen.

Nachdem das Huhn fast zerlegt war, kam auch schon der angekündigte Besuch. Ein nettes Ehepaar aus Grünwald, die von den Kindern in der Grundschule und diesem Projekt gehört hatten und bereits eine großzügige Spende auf das Konto der Grundschule eingehen ließ. Sie waren überdies von der Idee so angetan, dass sie einmal mit reinschauen wollten. Gesagt getan. Sie unterhielten sich ein wenig mit den Kindern und natürlich auch mit uns. Nachdem das Hühnerfrikassee, der Reis und der Tomatensalat samt Croutons fertig waren, aßen wir wie immer zusammen. Anschließend wurde – zu unserer großen Freude – der Grundschule der anfangs erwähnte Check überreicht, der es  uns möglich macht, dieses Projekt auch im kommenden Schuljahr weiterzuführen.

Solche Menschen braucht das Land.

An dieser Stelle einen großen Danke an die Spender!

Euer Vincent

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EU-Saatgutrecht

“2013 wird das EU-Saatgutrecht überarbeitet. Die Industrie betreibt Lobbying für Gesetze, die kleine Samenhändler, Baumschulen, bäuerliches Saatgut und die Sortenvielfalt gefährden.”

In einer Zeit, in der wir uns endlich wieder abwenden von der sogenannten Avantgarde Küche (die mit Hilfe von Pülverchen Lebensmittel stellenweise bis zur Unkenntlichkeit entstellt) und uns wieder hin bewegen, zu einer Art der Ernährung, wie auch Kochkunst, die näher am Produkt und am Ursprung ist, kommt das EU-Parlament und möchte verbieten, was seit Jahrtausenden legal ist: Den Austausch von Pflanzensamen. Auch alter Sorten, die mehr und mehr von der Bildfläche verschwinden. Aus dem für mich nicht nachvollziehbaren Grund, alles gleichzuschalten und die Wege frei zu machen für Monsanto und Co. Die Anzahl von Landwirten, wie auch privaten Personen, die nach Gemüse und Obstsorten suchen, die in ihrem Geschmack etwas Besonderes haben und sich damit von ihren Kollegen differenzieren, wächst stetig. Gerade für mich als Koch ist es immer etwas Besonderes, ein Gemüse oder Gewürzkraut wieder zu entdecken um unseren Gästen ein unvergleichliches Geschmackserlebnis zu bescheren.  Doch diese Möglichkeit soll mir und den Gästen nun vom EU-Parlament genommen werden.

Dagegen muss man etwas unternehmen!!!

Unterschreibt jetzt die Petition:

https://helfen.global2000.at/de/node/19.%20Petition%20unterschreiben

Hier der ursprüngliche Artikel zum Thema

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/23/eu-will-anbau-von-obst-und-gemuese-in-gaerten-verbieten/

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Schultagebuch – Linseneintopf / Halbjahresresümee

Wir konnten im Vorfeld schon erahnen, dass wohl die Wienerwürstchen das Beste an unserem Linseneintopf werden würden -  dass aber der gesamte Linseneintopf so gut ankam, damit hatten wir nicht gerechnet.

Jedoch war der Weg dahin sehr ermüdend. Weniger für uns, als für die Kinder. Schon wieder Zwiebeln schälen und würfeln. Und dann die Kartoffeln. Das gleiche Spiel mit Karotten und Sellerie. Ach sind wir gemein. Aber es zeigt sich allmählich deutlicher, dass Übung den Meister macht. Immer schneller kommen wir zum Ziel. Bisweilen müssen wir sogar noch kleine Schneideübungen hinzufügen damit die Kinder ständig beschäftigt sind. Auch das Tischdecken klappt von mal zu mal besser. Vielleicht sollten wir einen Zahn zulegen…

Als Dessert gab es dann etwas, was jedes Kind zum Lächeln bringt. Milchreis mit Zimt und Zucker. Obwohl es kein Gericht von hohem Schwierigkeitsgrad ist, mussten die Kinder lernen, dass man nicht in der Weltgeschichte rumschauend neben dem Kochtopf stehen kann… ja, Reis kann ansetzen (zum Glück ist er nicht schwerwiegend angebrand) also war alles noch im grünen Bereich – und der Milchreis weiß und lecker.

Kleines Resümee des ersten Halbjahres:

Allen scheint es zu schmecken, wenn auch nicht immer alles. Es wird jedoch offenherziger probiert als noch vor einem halben Jahr. Desweiteren können wir mit der Lernbereitschaft und Umsetzung unserer Anforderungen  mehr als zufrieden sein. Stetig wachsendes Interesse ist unser ständiger Antrieb und die Bestätigung dafür, das Richtige zu tun und auf dem besten Wege zu sein, etwas zu erreichen respective etwas zu verändern -  wenn auch nur im kleinen Stile.

Euer Vincent

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Schultagebuch – Spinat & Popeye

Vor einigen Wochen kochten wir im Unterricht eine meiner liebsten und einfachsten Gerichte – Spiegelei mit Spinat und Kartoffeln. Leider traf der Spinat, wie jedoch erwartet, nicht so ganz den Geschmack der Kinder. Mit dem Glotzauge – besser bekannt als ‘Popeye’ – brauchten wir den Kindern gar nicht erst zu kommen. Diese Generation kann damit nichts mehr anfangen. Wobei mir die Frage kam, mit welchem Trickfilm respektive Phantasie-Figuren man Kindern heutzutage zu einer gesunden Ernährung bzw. zu Spinat oder Ähnlichem bewegen könnte. Mir kam leider keine Idee…… Spiderman vielleicht???

Was die Kinder hingegen sehr faszinierte, war das Braten der Eier. Vielmehr das Bratgeräusch auf dem Kochtisch. Es erinnerte etwas an ein zuendegehendes Lagerfeuer, dessen Kampf ums Überleben sich nur noch im Knistern äußert. Eine sehr romantische Vorstellung, die die Kinder in ihren Bann zog. Uns zum Vorteil – es herrschte angenehme Ruhe!

Das Aufschlagen und Wenden der Eier brachte hingegen ein paar Probleme mit sich: Es wurde sich stellenweise um das Aufschlagen der Eier zu drücken versucht. Wir wussten nicht, ob die Angst, das Ei aufzuschlagen, in der Konsistenz der Flüssigkeit, die einen erwartet, begründet ist oder schlichtweg die Angst zu kleckern, da man das zu Hause vielleicht nicht durfte. Gegen die Konsistenz können wir beim besten Willen nichts unternehmen, aber kleckern ist bei uns erlaubt, frei nach dem Motto: „Kleckern nicht klotzen“. Wobei das Kleckern natürlich die anschließende Reinigung impliziert.

Aber auch das ist mittlerweile kein Problem mehr. Nur Richtung Pause versucht man sich mehr und mehr davor zu drücken. Aber das wird auch noch…

Euer Vincent

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